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OpenELEC mit mSATA boot auf dem Hummingboard

In diesem Blog-Eintrag wollen wir euch kurz zusammenfassen, wie ihr OpenELEC auf die optionale mSATA SSD des Hummingboard legen könnt. Durch die SSD habt ihr eine viel höhere Performance z.B. beim Boot oder auch für die Thumbnails in XBMC.

Als erstes benötigt ihr noch eine vollständige Installation von OpenELEC auf der SD-Karte. Wie dies funktioniert, findet ihr in diesem Blog-Eintrag.

Nun müssen wir noch die mSATA SSD an das Hummingboard anstecken:

image

Die passenden mSATA SSD’s findet ihr natürlich in unserem Shop.

Die Schraube zur Befestigung ist eine M2,5 x 4. (kann auch etwas länger oder kürzer sein). Diese findet ihr natürlich bei uns im Shop.

Wenn das Hummingboard nun das erste Mal OpenELEC startet, müsst ihr ssh aktiveren.

image2

Wir verbinden uns per SSH auf das Hummingboard. (Bei OpenELEC ist der default user: root und das default password: „openelec“.)

Wenn ihr in den Ordner /dev/ schaut sollte dort die SSD mit als sda auftauchen

2014-08-17 19_58_25-192.168.2.181 - PuTTY

Die SD-Karte ist mmcblk0.

Nun erstellen wir uns zwei Partitionen auf der SSD per parted:

2014-08-17 20_16_56-192.168.2.181 - PuTTY

Parted sollte direkt mit „Using /dev/sda“ starten. Sollte dort etwas anderes stehen, stellt es per select /dev/sda um.

Per print sollten wir sehen, dass dort keine Partition existiert

2014-08-17 20_19_01-192.168.2.181 - PuTTY

 

Als erstes benötigen wir die Partitionstabelle.
„mklabel msdos“

2014-08-21 20_30_53-192.168.2.181 - PuTTY

Danach die Partition für SYSTEM
„mkpart primary fat16 1049kB 132MB“ (Nein das Dateisystem ist nicht fat16, parted kennt nur vfat nicht…)

2014-08-17 20_22_01-192.168.2.181 - PuTTY

Als nächstes die Partition die später als Storage verwendet wird
„mkpart primary ext4 138MB 100%“

2014-08-21 20_32_47-192.168.2.181 - PuTTY

Über print sollte das Ergebnis so aussehen:

2014-08-21 20_32_58-192.168.2.181 - PuTTY

Um dort auch Dateien ablegen zu können, müssen wir noch die Dateisysteme erstellen.

Partition 1:
„mkfs.vfat /dev/sda1“

2014-08-21 20_33_23-192.168.2.181 - PuTTY

Partition 2:
„mkfs.ext4 /dev/sda2“

2014-08-21 20_33_45-

 

Nun noch die nötigen Dateien für OpenELEC auf die SSD kopieren

2014-08-17 20_27_44-Beitrag bearbeiten ‹ ECServices Blog — WordPress

2014-08-21 20_34_33-192.168.2.181 - PuTTY

Jetzt nur noch die uEnv.txt editieren um die Bootquelle anzupassen

2014-08-17 20_33_33-192.168.2.181 - PuTTY

2014-08-17 20_33_24-192.168.2.181 - PuTTY

Wir erstellen eine Kopie der dritten Zeile als Backup und kommentieren diese aus:
„#mmcargs=setenv bootargs ‚boot=/dev/mmcblk0p1 disk=/dev/mmcblk0p2 quiet video=mxcfb0:dev=hdmi,1920x1080M@60,if=RGB24,bpp=32 dmfc=3′“
Danach passen wir die Zeile wie folgt an:
„mmcargs=setenv bootargs ‚boot=/dev/sda1 disk=/dev/sda2 quiet video=mxcfb0:dev=hdmi,1920x1080M@60,if=RGB24,bpp=32 dmfc=3′“

Datei speichern und reboot

Denkt aber bitte dran, OpenELEC ist danach eine frische Installation! Falls ihr eure Daten behalten wollt, müsst ihr den Inhalt der zweiten Partition auch kopieren!

Nun liegt nur noch der Kernel auf der SD-Karte. Der Rest läuft alles auf der schnellen SSD.

 

One thought on “OpenELEC mit mSATA boot auf dem Hummingboard

  1. Maletzko

    hallo,
    wie führt man einen Update aus? Habe derzeit openelec 6.0.1 installiert und auf eine mSATA verschoben… ein Versuch über *.tar im „/Storage/.update“ auf 7 zu kommen funktioniert nicht…“can’t stat /Flash/Kernel“ oder so ähnlich…
    kann man Kernel und System auch manuell kopieren…?

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